AutomationBrowser Low-Cost MicroBrowser Panel MicroBrowser für CoDeSys Webvisu MicroBrowser Apps

 

AutomationBrowser

Der neue AutomationBrowser von SpiderControlTM ist zur Patentanmeldung eingereicht!

 

Wozu der AutomationBrowser?

Web-basierte HMI´s sind heutzutage für das Bedienen und Beobachten ein Standard der Automation. Durch die verfügbaren Browser – auf unterschiedlichsten Geräten – bieten Web-Technologien eine hohe Vereinfachung sowie Modularität bei der Entwicklung graphischer Benutzeroberflächen. Die selbe Technologie ermöglicht auch die Bedienung im Operator-Panel, auf dem PC, Smartphone oder Tablet. Aber: so weit, so gut – wo gibt es dann heute noch ungelöste Probleme?

Web-basierte HMI´s können besonders leicht direkt auf Steuerungen hinterlegt werden, denn integrierte embedded Web-Server sind heute nahezu überall verfügbar.

Ein aktuell grosses Hindernis sind ältere Web-HMIs, welche auf vielen installierten Steuerungen verwendet werden, die auf Java Applets basieren und von den gängigen Browsern nicht mehr unterstützt werden. Darunter fallen z.B. die CODESYS Webvisu V2.x oder auch ältere SpiderControlTM OEM Versionen auf SPS von Phoenix Contact, SAIA-Burgess, Panasonic u.v.a.

Eine andere Problematik taucht auf, wenn man mehrere Automationssysteme in einer Anlage hat und eine Bedienstation zwischen den verschiedenen Web-Servern hin und her springen muss, damit der Bediener alle für ihn relevanten Informationen überhaupt sehen kann. Aus technischer Sicht ist dies kein Problem, da der Switch von einem Server auf den anderen über die hinterlegten URL-Adressen einfach ist. In der Praxis ist dies jedoch aufwendig und häufig problembehaftet. D.h. man muss im Vorfeld die möglichen URL-Sprünge in den HMI´s und auf allen Web-Servern hinterlegen. Dies bedeutet einen erheblichen Aufwand und ist in manchen Fällen überhaupt nicht möglich, da beispielsweise das Web-HMI auf einer einzelnen Komponente nicht selbst entwickelt wurde. Ein weiteres Problem bringen die Log-Ins mit sich. Meist gibt es in einer Bedienung mehrere Benutzer-Levels für die man sich zuerst identifizieren muss. Springt man aber von einem Web-Server auf den anderen, so geht diese Information verloren und die Login-Prozedur startet von Neuem. Ein weiterer wichtiger Punkt sind Pop-Up Meldungen, die dem Benutzer sofort angezeigt werden sollten, wenn es ein Problem mit der Anlage gibt. Entsteht dieses jedoch auf einem anderen Web-Server als dem, der gerade vom Panel angezeigt wird, bekommt der Browser diesen Fehler überhaupt nicht mit. Der SpiderControlTM AutomationBrowser wurde von iniNet Solutions zur Lösung dieser Problematik entwickelt und enthält u.a. auch weitere nützliche Funktionalitäten für die Automatisierung. So kann z.B. direkt im AutomationBrowser eine sog. Stationsliste angelegt werden, worin alle angeschlossenen Steuerungen mit ihrer URL hinterlegt sind. Diese Liste ist jederzeit anzeigbar, auch wenn sich der Browser gerade auf einer HTML-Seite einer Steuerung befindet. Dadurch ist es unnötig, auf bestehenden Web-HMIs der Steuerungen, irgendwelche Änderungen machen zu müssen. Der Unterschied zu einer „Favorites“-Liste – wie von einem üblichen Browser her bekannt ist – liegt darin, dass der Browser auf dem Panel im sog. „Kiosk-Mode“ (Vollbild) betrieben werden soll und auf alle normalen Funktionen des Browsermenüs nicht zugegriffen werden kann. Es wird nur die Stationsauswahl sowie ggf. ein „Back“-Button angezeigt. Ebenso kann die Stationsliste Touch-Screengerecht und relativ gross dargestellt werden, um die Benutzerfreundlichkeit zu erhöhen. Auf Wunsch kann dies auch ein Programmierer komplett selbst gestalten.

Um das Problem der Kompatibilität mit älteren Web-HMIs zu lösen, wurden mehrere Browser in den AutomationBrowser integriert. Für den Anwender letztendlich unsichtbar, wählt der AutomationBrowser einfach selbst den passenden Viewer und dadurch lassen sich problemlos beispielsweise ältere CODESYS V2 Web-Visualisierungen einbinden. Die Antwort auf die lästige Log-In Problematik heisst hier: „Single-Sign-On“. Der AutomationBrowser ist in der Lage, den Log-In Status auf einer SPS bzw. die zugehörigen Passwörter zu speichern. Im Unterschied zu einem normalen Browser, der sich die Passwörter von Web-Sites speichert sowie beim nächsten Log-In automatisch komplettiert, verwendet der AutomationBrowser das Passwort des aktuellen Benutzers, wenn dieser auf eine andere Steuerung wechselt. Logt sich dieser aus, wird auch das Passwort aus sicherheitstechnischen Gründen gelöscht. Kommt ein neuer Nutzer und geht auf eine andere Steuerung, so soll unter keinen Umständen das Passwort des Vorgängers benutzt werden. Es wird hier einmalig das Passwort des neuen Nutzers abgefragt, gespeichert und bis zum Log-Out des Operators auf allen Steuerungen automatisch zum Log-In benutzt.

Ebenso spielt das Thema „Sammelalarm“ eine wichtige Rolle. Der AutomationBrowser kann so konfiguriert werden, dass er bestimmte Variablen von jeder Steuerung zyklisch überwacht und bei einem Alarmzustand automatisch auf eine Alarmübersicht springt, so dass der Anwender zeitnah reagieren kann. Dies läuft für den Bediener unmerklich im Hintergrund ab und beeinträchtigt die HMI-Performance in keiner Weise, da diese Überwachung in einem eigenen Task erfolgt. Falls gewünscht, kann dieser Task weitere Logging-Funktionalitäten erfüllen oder historische Daten ablegen.

Die Funktionalitäten des AutomationBrowsers können zum Großteil einfach mit bestehenden Web-HMI´s verwendet werden, ohne dass diese HMI´s geändert werden müssen und führen dadurch zu einer Steigerung der Praxistauglichkeit, erhöhen den Kundennutzen sowie die Wartbarkeit der Applikationen.

Der neue AutomationBrowser ist ab sofort für die Betriebssysteme Android und demnächst für Windows 10 erhältlich, weitere Plattformen sind in der aktuellen Entwicklung.

 

Hier geht´s zum Produktflyer AutomationBrowser.

 


 

 

Low-Cost MicroBrowser Panel

Touch Panels in verschiedenen Displaygrößen zu bestmöglichem Preis-/Leistungsverhältnis! 

 

Während Steuerungen / SPSen in den vergangenen Jahren immer günstiger wurden, haben sich die Marktpreise bei Touch Panels für die Bedienung vor Ort hoch gehalten.
Allfällige Kostensenkungen bei den verwendeten Prozessoren wurden durch höhere Visualisierungsanforderungen, welche neue, leistungsstärkere Prozessoren forderten, wieder kompensiert.
Durch das Cortex M3/M4 – SpiderControlTM embedded Design wurde diese Preisspirale durchbrochen und gleichzeitig Funktionen, wie u.a. Alpha-Blending, Transparenz und kapazitiver Touch integriert, wie sie ein Standard Windows CE OS nicht bieten kann.

 

Die neue Kategorie der Web-(Server) Panel – Sie fragen sich, wie ist das möglich?

Die Antwort ist simple: Bisher basierte die Hardware-Architektur für die Ansteuerung eines TFT-Displays immer auf dem für PC-üblichen Konzept. Mikroprozessor, externes DRAM und Flash sowie diverse Peripherie und darauf ein grafisches Betriebssystem, wie Linux oder WinCE. Auch wenn die dazu nötigen Chips permanent günstiger wurden, weist doch der mechanische Aufbau der Platinen eine gewisse Komplexität auf und die Kostensenkungen sind schnell ausgereizt.

Aber nun sind Geräte, auf Basis einer für die Anwendung als TFT-Panels bisher kaum benutzten embedded-Mikrocontroller-Architektur auf den Markt gekommen. Da Mikrocontroller in hohen Stückzahlen, praktisch in allen elektrischen Geräten verbaut werden, sind damit extrem günstige Designs realisierbar. Durch die Miniaturisierung der Elektronik gibt es erste Mikrocontroller – etwa ARM Cortex M3/M4 – die gerade genügend Speicher und Funktionen auf dem Chip vereinen, um die Panel-Funktion auf so einem Einfachsystem zu integrieren. Der MicroBrowser lässt sich wiederum dank seines kompakten Designs auf diese Bausteine portieren und funktioniert ohne Betriebssystem.
Somit sind erstmalig TFT-Panels unter 100,00 € am Markt erhältlich.

 

Doch, wie können Sie – als Anwender – davon profitieren?

Verwenden Sie die CoDeSys Web-Visu oder ein SpiderControlTM –OEM-Produkt, kann der MicroBrowser einfach angeschlossen werden, da dieser kompatibel zu diesen Produkten ist. Der Aufwand ist gleich null. Hat die SPS noch keinen Web-Server, kann diese auch per Feldbus-Protokoll, also z.B. ISO-TCP für Simatic oder Modbus angebunden werden. Der Web-Server befindet sich dann auf dem Panel. So erhalten Sie zugleich eine HTML5 fähige Web-Visualisierung, auf die Sie von weiteren, externen Clients, wie z.B. eine Smartphone, Tablet oder PC, zugreifen können.

 

Sind aufwendige Software-Redesigns notwendig?

Wir bieten als Hersteller der SpiderControlTM –Software auf Wunsch die komplette HMI-Software-Entwicklung zum Festpreis an. Sie haben den Vorteil, dass die Kosten fest kalkulierbar und planbar sind. Sie gehen kein Risiko ein. Der Kunde kann die Amortisationszeit der Investitionen sofort berechnen und erhält als Bonus die Connectivity an Smartphones und an die Cloud, auf Wunsch dazu.

 

Welche Geräte stehen zur Verfügung?

Bei dieser Art an HMI ist man an keinen spezifischen Hersteller gebunden, es gibt eine Vielzahl von Angeboten. Die o.a. Generation ist in verschiedenen Größen erhältlich. Von 4,3“ über 7“ bis hinzu 15“ sind Panels, sowohl mit resisitivem als auch mit kapazitivem Touch, verfügbar. 

 

Einige Beispielgeräte: 

MicroBrowser Panels und Web-Server Panels auf Basis der Cortex M Designs.

 

Panels mit Cortex M3/M4 Design erhalten Sie von mehreren Herstellern.
Auf Wunsch senden wir Ihnen weitere Informationen zu. 

 

Hier geht´s zum Produktflyer Spider MicroBrowser.

 


 

 

Haben Sie eine CoDeSys Web-Visu im Einsatz und Probleme mit dem Java Applet?

Dann ist der SpiderControlTM MicroBrowser auf dem PC, einem Panel oder als App mit Sicherheit die richtige Wahl für Sie! 

 

 

CoDeSys bietet seit vielen Jahren eine Web-Visualisierung an, welche als Java Applet in jedem Standard Browser lauffähig ist. Auf embedded Bedienpanels ist die Performance und die Stabilität bisher jedoch nicht in allen Belangen befriedigend gewesen. Der SpiderControlTM MicroBrowser bietet nun als embedded Client für Web-Visu einen komplett neuen Ansatz, welcher neue Maßstäbe in punkto Leistung und Stabilität zu setzen vermag.

 

Wie ist das möglich?

Die bisher auf Betriebssystemen, wie WinCE eingesetzten Java Virtual Machines (JVM) hatten einen immensen Speicherbedarf, was sich negativ auf die Geschwindigkeit der Applikation auswirkt. Java verwendet zudem einen sogenannten ‚Garbage Collector’ zur automatischen Freigabe von nicht mehr genutztem Speicher. Dieser ‚Garbage Collector’ wird relativ willkürlich durch die Virtual Machine selber aufgerufen, was ein sehr schwer kontrollierbares Echtzeitverhalten nach sich zieht. Die Folgen sind Instabilität im Langzeitverhalten und eine schlechte Performance. Der SpiderControlTM  MicroBrowser vermeidet beide Probleme durch einen völlig neuen Lösungsansatz. Die Web-Visu Applikation wird dabei auf einer höheren (semantischen) Ebene interpretiert, so dass eine Virtual Machine im bisherigen Sinne nicht mehr notwendig ist. Es wird eine instantane Übersetzung der Web-Visu HMI’s  in das interne SpiderControlTM Format durchgeführt, so dass diese dann auf der sehr effizienten und robusten MicroBrowser Engine ablaufen. Der Speicherbedarf ist dabei um Faktoren geringer und auch der durch die Virtuelle Maschine erzeugte Overhead wird komplett vermieden, was auch die Geschwindigkeit um ein Vielfaches verbessert. Der MicroBrowser verfügt zudem über ein streng deterministisches Speichermanagement, was wiederum eine sehr solide Langzeitstabilität garantiert. Somit stehen nun erstmalig Web-Panels für die CoDeSys Web-Visu zur Verfügung, die keine Wünsche mehr offen lassen: Leistung und Stabilität zu einem günstigen Preis!

 

SpiderControlTM MicroBrowser für CoDeSys Web-Visu ist auf praktisch jede Plattform portierbar, auch auf kleine Microcontroller, wie ARM Cortex M3 ohne OS.

 

Ab der Stange verfügbar, sind folgende Plattformen:
  • WinXP/Vista/Win7/8/10
  • WinCE 5/WinCE6/WEC
  • (embedded) Linux (kein X11 notwendig)
  • iPhone/iPad
  • Android

 

Der MicroBrowser unterstützt zudem auch die HTML5 basierte Web-Visu von CoDeSys V3.x.

 


 

MicroBrowser Apps

Nutzen Sie doch den SpiderControlTM MicroBrowser auch als Client!

 

Browser auf gängigen PCs verfügen über eine Java Virtual Machine, welche die MMI‘s als Java-Applets im Browser ausführen kann. Auf handelsüblichen Smartphones – unter iOS oder Android – ist der Betrieb von Java Applets allerdings nicht möglich. Mit der MicroBrowser App jedoch schon!

Mit dieser App ist es möglich, Visualisierungen auch auf Smartphones zu realisieren. Die Kompatibilität zu Web-Visu ist mit SpiderControlTM gegeben.

SpiderControlTM ist eine technologieneutrale Implementation einer skalierbaren HMI-Plattform. Das heißt, SpiderControlTM Clients können in jeder beliebigen Programmiersprache und jeder Technologie entwickelt werden. Durch diese Flexibilität und Adaptierbarkeit unterstützt der MicroBrowser auch verschiedene Smartphone Apps.

 

Folgende Smartphone-Plattformen werden zum Beispiel unterstützt:

 

 

Weitere Informationen zu den Apps finden Sie hier.