Das “Low-Cost“ Panel für die Automatisierung

Während Steuerungen/SPS‘n in den letzten Jahren immer günstiger wurden, haben sich die Preise bei den Touch Panel für die Bedienung vor Ort nur unmerklich geändert.
Allfällige Kostensenkungen bei den eingesetzten Prozessoren wurden durch höhere Anforderungen an die Visualisierung, welche neue, leistungsfähigere Prozessoren notwendig machte, gleich wieder kompensiert.

Durch das neue Cortex M3/M4 – SpiderControl embedded Design wurde diese Spirale nun durchbrochen und gleichzeitig Funktionen wie Alpha-Blending, Transparenz und kapazitiver Touch integriert, wie sie ein Standard Windows CE OS nicht bieten kann.

Eine neue Kategorie von Web-(Server) Panels. Wie ist das möglich?

Bisher basierte die Hardware-Architektur für die Ansteuerung eines TFT-Displays immer auf dem für PC üblichen Konzept: Mikroprozessor, externes DRAM und Flash sowie diverse Peripherie und darauf ein grafisches Betriebssystem wie WinCE oder Linux.

Auch wenn die dazu nötigen Chips laufend günstiger wurden, weist der mechanische Aufbau der Platine doch eine gewisse Komplexität auf, was dazu führt, dass die Möglichkeiten der Kostensenkung irgendwann ausgereizt sind.

Nun sind Geräte auf Basis einer für die Anwendung als TFT-Panels bisher noch kaum benutzten Embedded-Mikrocontroller-Architektur auf den Markt gekommen. Da Mikrocontroller in riesigen Stückzahlen in praktisch allen elektrischen Geräten verbaut werden, sind damit extrem günstige Designs machbar. Durch die Miniaturisierung der Elektronik gibt es erste Mikrocontroller – etwa ARM Cortex M3/M4, die gerade genügend Speicher und Funktionen auf dem Chip vereinen, um die Panel-Funktion auf so einem Einfachstsystem zu integrieren. Der MicroBrowser wiederum lässt sich dank seines extrem kompakten Designs auf diese Bausteine portieren und funktioniert dort ganz ohne Betriebssystem.

Das führt dazu, dass erstmalig TFT-Panels für unter 100 Euro auf den Markt kommen.

Wie können sie als Anwender davon profitieren?

Verwenden sie CODESYS Webvisu oder ein SpiderControl-OEM-Produkt, können sie den MicroBrowser einfach anschliessen, weil er kompatibel zu diesen Produkten ist. Der Aufwand ist gleich null. Hat die SPS noch keinen Webserver, kann diese auch per Feldbus-Protokoll, also z.B. ISO-TCP für Simatic oder Modbus, angebunden werden. Der Webserver befindet sich dann auf dem Panel.

So erhalten sie gleich auch eine HTML5 fähige Webvisualisierung, auf die sie von weiteren, externen Clients wie einem Smartphone, Tablet oder einem PC zugreifen können.

Sind dann nicht aufwendige Software-Redesigns nötig?

Wir als Hersteller der SpiderControl-Software bieten hier auf Wunsch die komplette HMI-Software-Entwicklung zum Festpreis. Die Kosten sind somit fest kalkulierbar und es gibt kein Risiko. Der Kunde kann die Amortisationszeit der Investition sofort berechnen. Quasi als Bonus bekommt er kostenlos die Connectivity an Smartphones und an die Cloud, wenn das gewünscht ist.

Welche Geräte stehen zur Verfügung?

Bei dieser Art HMI ist man an keinen spezifischen Hersteller gebunden, es gibt eine Vielzahl von Angeboten. Insbesondere die erwähnte neueste Generation ist in verschiedenen Grössen von 4,3" über 7" bis zu 15" erhältlich, und dies sowohl mit resistiven als auch mit kapazitiven Glas-Touches.

MicroBrowser Panels und WebServer Panels auf Basis des Cortex M Designs gibt es von 4.3" bis 15".

Hier einige Beispiele:

Anbieter:

Panels mit dem neuen Cortex M3/M4 Design erhalten Sie on mehreren Herstellern.

Auf Wunsch erhalten sie von uns gerne eine Liste.